Ich bin Lena Schminke und habe mich für das Sozialrecht entschieden, um wirklich jemandem helfen zu können.

Ich bin 1999 geboren und in der Nähe von Kassel aufgewachsen. Direkt nach dem Abitur arbeitete ich für einige Monate in Frankreich als Au-Pair, und bin schließlich für mein Studium nach Nordrhein-Westfalen gezogen.

So begann meine „Studi-Zeit“ als Jurastudentin in Münster. Von Anfang an war ich begeistert vom juristischen Handwerk. Mein Studium erlebte ich als äußerst spannende, lohnenswerte Rätselsuche mit hoher gesellschaftlicher Relevanz. Ich denke gerne an diese Zeit zurück. Parallel zu meinem Studium war ich als studentische Hilfskraft sowie als „juridische medewerker“ für eine niederländische Großkanzlei tätig.

Denn aufgrund der Nähe zu den Niederlanden verbrachte ich dort schließlich den Großteil meiner Zeit. Infolge dessen lernte ich Kultur und Sprache schnell kennen und lieben. Nach meinem Rechtsreferendariat am Landgericht Münster ging es dann endlich nach Hause – Mit einem Ziel und ein paar Katzen im Gepäck.

Warum ausgerechnet Sozialrecht ?

Mir ist sehr schnell klar geworden, dass ich kein „Großkanzlei-Material“ bin – Und das auch
gut so finde. Stattdessen möchte ich etwas tun, was wirklich jemandem hilft.

Genau deshalb habe ich mich zuerst für eine Sachbearbeiter-Position in einer Behörde der
Eingliederungshilfe entschieden: Endlich hin zu den Menschen, die es betrifft. Selbst Entscheidungen
treffen und Verantwortung übernehmen, so wie ich es in der juristischen Ausbildung gelernt habe.

Leider habe ich schnell feststellen müssen, dass es so einfach nicht ist: Starre Hierarchien und staubige Prozesse haben mich viel aus dieser Entscheidung lernen lassen. Jetzt kann ich dieses Wissen von der „anderen Seite“ für die Menschen nutzen, für die ich eintreten möchte.


Sprache bedeutet für mich Verbindung, und ich lerne immer gerne dazu. Deshalb verfüge ich über ausgeprägte Kenntnisse in den Fremdsprachen Englisch, Niederländisch, Französisch, Spanisch, Russisch und Japanisch.

Daneben begleitet mich die Musik bis heute als kreatives Outlet: So stehe ich als Singer/ Songwriter auf der Bühne mit meinen eigenen Songs, oft mit juristischen Bezügen. So ist bereits das eine oder andere Rapbattle zwischen Besitz und Eigentum oder die satirische Einordnungen von Mordmerkmalen entstanden. 😉